Nistkästen

Wir tragen Verantwortung für die nächsten Generationen. Dazu gehört auch, Interesse an unserer Natur zu wecken. Denn nur, wenn man etwas wertschätzt, schützt man es auch. Gerade Kinder und Jugendliche haben oftmals nicht die Chance, Natur zu erleben. Es ist auf jeden Fall immer wieder alle Mühe wert, wenn man nicht nur im Winter an den Winterfutterplätzen, sondern auch im Frühling und Sommer beim Nestbau und bei der Nahrungssuche nicht nur Tiere, sondern auch staunende Kinderaugen sieht.

 

Nistkastenbauergruppe

 

Starenfütterung am Green 8

Starfuetterung Gruen8

Den Höhlenbrüter (z. B. Stare, Meisen, Kleiber, Baumläufer Feldsperlinge) und Halbhöhlenbrüter (z. B. Rotschwanz, Schnäpper und Bachstelzen) wird mit den im Herbst 2012 von Kindern gezimmerten 14 Nistkästen geholfen.  

Der Bestand der Nistkästen wird regelmäßig kontrolliert, erweitert, Statistiken werden darüber geführt. Im Jahre 2013 waren bereits 9 Nistkästen besetzt, manche mit 1. und 2. Brut. Daraus ergeben sich schätzungsweise 73 ausgeflogene Jungvögel im Jahre 2013. Im Jahr 2014 waren bereits 11 Nistkästen besetzt, ergibt ca. 100 Jungvögel. 

 

 

Hertas Enkelin2 

                                                             

Wer selbst in seinem Garten Nistkästen bauen und aufhängen will: hier der Link zum Landesbund für Vogelschutz (LBV)        

                                                                                     

Rotschwaenzchen Kasten                                                      

Blaumeise text Jeder Bewohner hat seine „Besonderheiten", seine besonderen Ansprüche und auf diese muss geachtet werden.Doch selbst wenn der richtige Standort, Durchmesser des Einflugloches, Himmelsrichtung für den Anflug und Höhe der Platzierung eigentlich richtig sind, bleibt manchmal ein Nistkasten unbesetzt und wenige Meter daneben wird ein Obstbaum mit einem großen Astloch dem Nistkastenneubau vorgezogen. Auch Vögel haben ihren eigenen Kopf und ihre Wege scheinen uns unergründlich zu sein.RotschwaenzchenDrivingRange2014 text

 

 

  

 

Nicht nur Vögel nutzen die Kästen; gerade im Herbst und Winter sucht sich auch die kletterfreudige Waldmaus und ein Siebenschläfer (Familie der Bilche) ein gemütliches Lager. Es ist schon ein kleines Abenteuer für eine hoch auf der Leiter stehende Golferin und Vogelschützerin, wenn ihr bei der Nistkastenkontrolle im Herbst eine Waldmaus aus dem Nistkasten entgegen springt, die sich gerade ein gemütliches Winterquartier einrichten wollte. 

 

Nach den Erfolgen der ersten beiden Jahre werden zukünftig beim Vogelschutz die etwas ungewöhnlicheren Hilfen in den Blickpunkt genommen; z. B. Nisthilfen für Schwalben, Schleiereule, Steinkauz und Turmfalke. Die Haussperlinge (Spatzen) sind Gemeinschaftsvögel und wünschen sich am besten Mehrfamilienhäuser, d. h. mehrere Halbhöhlenkästen zusammen gebaut. Die wieder heimischen Fledermäuse sollen auch Wohnungen angeboten bekommen, auch wen diese keine Vögel sondern fliegende Säugetiere sind.